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| Wie klein das Haus doch ist.... |
Sonntag, 16. September 2012
27 - Free JoMe-Home!!! Befreit JoMe-Home!!!
Der Freitag (14.09.2012) war eine Befreiung: Das Gerüst wurde abgebaut. Somit war es zum ersten Mal möglich, einen ungetrübten Gesamteindruck unseres Hauses zu gewinnen:
X3 - Sonnenuntergang über Graisbach
Wenige Tage bevor das Gerüst abgebaut wurde, bot sich uns ein toller Sonnenuntergang, den wir von ganz oben (6. Etage) des Gerüsts eingefangen haben:
Samstag, 15. September 2012
33 - 3 Gauben
Am Mittwoch den 12.09.2012 habe ich mir frei genommen, und Dominik war zu Besuch. Wir starteten eine Hanfparty, und nahmen die drei Gauben in Angriff.
Nachdem die Raumhöhe in den Dachgauben etwa 4 Meter beträgt, war eine Kletter-Konstruktion von Nöten; Dominik ist zwar größer als ich, aber 4 Meter schafft er dann doch nicht ganz:
Zur Abwechslung haben wir zwischendurch die Stopper für die Rollläden angeschraubt und eine Dachrinne befestigt, die der Putzer übersehen hatte.
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| Zuerst stopften wir die Spitzen der Gauben über dem Balken aus. |
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| Danach drückten wir zugeschnittene Platten (8cm! Schrägen!) zwischen die Sparren. |
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| Danach stopfte Dominik die verbliebenen Ritzen. |
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| Ein Zwischenergebnis. |
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| Nochmal Platten zwischen Sparren drücken. |
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| Nochmal Ritzen stopfen. |
Nachdem die Raumhöhe in den Dachgauben etwa 4 Meter beträgt, war eine Kletter-Konstruktion von Nöten; Dominik ist zwar größer als ich, aber 4 Meter schafft er dann doch nicht ganz:
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| Auf zwei Arbeitsböcke (Höhe: 1,10 bzw. 1,30m) legten wir eine OSB-Platte, ... |
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| ... darauf stellten wir eine Staffelei (eine weitere diente als Aufstiegshilfe auf die OSB-Platte), ... |
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| ... und so war der Giebel der Dachgaube erreichbar. |
Zur Abwechslung haben wir zwischendurch die Stopper für die Rollläden angeschraubt und eine Dachrinne befestigt, die der Putzer übersehen hatte.
Dienstag, 11. September 2012
32 - Eine Nacht im neuen Heim
Wir haben in der Nacht vom 08. auf den 09.09.2012 das erste Mal (auf einer Luftmatratze im Spitzboden nachdem wir in Melanies Geburtstag reingefeiert hatten) im neuen Heim geschlafen! Und das richtig gut! Aber leider war das noch nicht der endgültige Einzug....
31 - Ein neuer Geruch
Seit dem 01.09.2012 durchströmt ein neuer Geruch unser Haus: Der Geruch nach Hanf. Es riecht, als würde man in einer frisch gemähten Wiese liegen, nur ein bisschen süßlicher. Wir haben nämlich an diesem Tag damit begonnen, die 33 Kubikmeter Hanf zu verarbeiten.
Wir haben ja maßangefertigte Hanfplatten geliefert bekommen. Gott sei Dank haben wir an dem Tag, als die Lieferung kam, trotz des aufziehenden Unwetters uns die Zeit genommen, die Pakete zu sortieren, sodass in jedem Eck im EG eine andere Größe Hanfplatten lagerte. So war der "Normalfall" nicht sonderlich schwierig:
Je Gaube gibt es eine absolute Spezial-Platte anzufertigen:
Sind alle Sparren mit Hanf gefüllt, werden OSB-Platten davor geschraubt. Eine Two-(Wo-)Man-Show in Bildern:
Am Samstag, den 08.09.2012 hatten wir für die zweite Spitzbodenseite zwei weitere helfende Hände, Tim, Melanies Arbeitskollege packte kräftig mit an, sodass an diesem Abend unser Spitzboden fertig wurde:
Wir haben ja maßangefertigte Hanfplatten geliefert bekommen. Gott sei Dank haben wir an dem Tag, als die Lieferung kam, trotz des aufziehenden Unwetters uns die Zeit genommen, die Pakete zu sortieren, sodass in jedem Eck im EG eine andere Größe Hanfplatten lagerte. So war der "Normalfall" nicht sonderlich schwierig:
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| Aus einem Plan die richtige Plattengröße ablesen, ... |
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| ... in die richtige Hausecke laufen und die richtige Platte holen und auspacken. |
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| Die Platten in unsere Schnittschablone stellen, ... |
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| ... mit einem Bosch-Alligator (kostenlose Leihstellung aufgrund der Fehllieferung) ... |
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| ... die Platten zurechtschneiden, ... |
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| und den Verschnitt sammeln. |
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| Die zugeschnittenen Platten nach oben zur Dachschräge transportieren, ... |
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| ... und zwischen die Sparren drücken. |
Unser Haus wäre aber nicht unser Haus, wenn es nicht auch bei der Hanfdämmung seine Spezialitäten zu bieten hätte. Natürlich wäre da zuerst einmal der Turm, an dem es unzählige Ecken und Ritzen gibt, die gestopft werden müssen:
Zudem haben wir ja noch drei Gauben. An den Schnittkanten der Gauben mit dem Hauptdach bilden sich trapezförmige Sparrenflächen, deren Begrenzungsbalken, um die Sache richtig anspruchsvoll zu machen, nicht nur schräg verlaufen, sondern auch noch geneigt sind, d.h. die Unterseite der Hanfplatte musste mit einer schrägen Schnittfläche versehen werden. Um hier also passende Hanfplatten zuzuschneiden, war viel Kopfarbeit (Logik, räumliches Vorstellungsvermögen) und auch ein bisschen Geometrie (Pythagoras) notwendig.
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| Maßnehmen am "Trapez-Sparren" |
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| Anzeichnen der gemessenen und berechneten Strecken |
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| Doppelt schräges Schneiden (1) |
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| Doppelt schräges Schneiden (2) |
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| Das Ergebnis: Stück und Gegenstück, welche beide durch den doppelt schrägen Schnitt Verwendung finden |
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| Hier muss die Spezialplatte hin |
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| Wieder gemessene und berechnete Strecken anzeichnen |
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| Doppelt Doppelt-schräges Zuschneiden (1) |
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| Doppelt Doppelt-schräges Zuschneiden (2) |
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| Es wird spannend: Passt die Platte? |
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| Puh.... |
Sind alle Sparren mit Hanf gefüllt, werden OSB-Platten davor geschraubt. Eine Two-(Wo-)Man-Show in Bildern:
Am Samstag, den 08.09.2012 hatten wir für die zweite Spitzbodenseite zwei weitere helfende Hände, Tim, Melanies Arbeitskollege packte kräftig mit an, sodass an diesem Abend unser Spitzboden fertig wurde:
Montag, 10. September 2012
30-1 - Klebebilder
An dem Klebe-Samstag (24.08.2012) haben wir etwa 300 Meter Klebeband verklebt. Ein paar bildliche Eindrücke:
Abkleben der Fensterstöße:
Abkleben der Stöße der OSB-Platten:
Überall dort, wo Kabel oder Rohre durch den Isolations-Kern der Außenwände laufen, muss das Kabel bzw. Rohr mit besonders klebrigem und besonders anschmiegsamem Klebeband (in grün) abgeklebt werden:
Neben dem gelben und grünen Klebeband gibt es noch ein weißes, welches schon eine vorgefertigte Knickkante in der Mitte hat, und ein weiteres weißes, welches die Knickkante bei einem Viertel der Klebebandbreite hat. Diese Bänder eignen sich besonders für das Abkleben von schmalen und engen Innenkanten.
Ergebnis ist ein DG mit weiß-gelb-grünen Farbstreifen an den Außenwänden.
P.S.: Melanies Abrollkonstruktion:
Abkleben der Fensterstöße:
Abkleben der Stöße der OSB-Platten:
Überall dort, wo Kabel oder Rohre durch den Isolations-Kern der Außenwände laufen, muss das Kabel bzw. Rohr mit besonders klebrigem und besonders anschmiegsamem Klebeband (in grün) abgeklebt werden:
Neben dem gelben und grünen Klebeband gibt es noch ein weißes, welches schon eine vorgefertigte Knickkante in der Mitte hat, und ein weiteres weißes, welches die Knickkante bei einem Viertel der Klebebandbreite hat. Diese Bänder eignen sich besonders für das Abkleben von schmalen und engen Innenkanten.
Ergebnis ist ein DG mit weiß-gelb-grünen Farbstreifen an den Außenwänden.
P.S.: Melanies Abrollkonstruktion:
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26 - Die Fassade ist fertig
Zu dem Zeitpunkt, als die Verputzer das erste Mal da waren, waren die Rollläden im Keller noch nicht gesetzt, und nachdem es solche sind, die überputzt werden, wurde damals das KG noch nicht verputzt. Nachdem die Rollläden (nach 7 Wochen Lieferzeit) endlich gesetzt waren, war der Plan, dass die Putzkolonne am 20.08.2012 anrückt. In dem Telefonat am Morgen dieses Tages, in dem der Chef der Putzfirma uns sein Kommen mitteilen wollte, erwähnte Melanie nur zufällig fehlende Fensterbleche, die nach dem Setzen der Rollläden noch hätten angebracht werden müssen. Damit war der Putztermin erst einmal gecancelt.
Was am Abend folgte, war ein etwas wütender Anruf meiner Frau bei unserem Bauleiter. Denn: Während des Betriebsurlaubes der Firma Taglieber Holzbau (sowieso etwas unverständlich, dass eine Baufirma in der Hochsaison zwei Wochen komplett zusperrt) wurde der Handwerker, der die Bleche setzen sollte, nicht mehr beauftragt. Außerdem hatten wir ja die Hanf-Fehllieferung.
Der Anruf zeigte Wirkung, denn am folgenden Morgen war der entsprechende Handwerker da, und die Putzer waren auch so flexibel, dass sie am Tag darauf den Grobputz aufgetragen haben. Dabei stellte sich heraus, dass zum Einen aufgrund des Mauerwerks, welches nicht einwandfrei eben und im Lot war, und zum Anderen durch die Isolierung, die wir immer wieder bearbeitet haben (siehe Kapitel 1D), eine Schicht Grobputz nicht ausreichend war, um alle Unebenheiten zu beseitigen. Deshalb wurde am 29.08.2012 nicht der Feinputz sondern eine zweite Schicht Grobputz aufgetragen. Am 04. und 05.09.2012 folgte dann der Feinputz und die Fensterfaschen.
Am Freitag (07.09.2012) bekam der Keller dann den ersten Anstrich, und am Samstag (08.09.2012) den zweiten. Die Vorgehensweise war dabei wie beim Streichen des DG und EG (siehe Kapitel 23).
Somit konnten wir dann am Nachmittag vermelden: Fassade fertig! Und damit auch die komplette Außenhülle unseres Hauses. Bilder folgen, sobald das Gerüst abgebaut wurde und der Blick ungetrübt und frei ist.
Was am Abend folgte, war ein etwas wütender Anruf meiner Frau bei unserem Bauleiter. Denn: Während des Betriebsurlaubes der Firma Taglieber Holzbau (sowieso etwas unverständlich, dass eine Baufirma in der Hochsaison zwei Wochen komplett zusperrt) wurde der Handwerker, der die Bleche setzen sollte, nicht mehr beauftragt. Außerdem hatten wir ja die Hanf-Fehllieferung.
Der Anruf zeigte Wirkung, denn am folgenden Morgen war der entsprechende Handwerker da, und die Putzer waren auch so flexibel, dass sie am Tag darauf den Grobputz aufgetragen haben. Dabei stellte sich heraus, dass zum Einen aufgrund des Mauerwerks, welches nicht einwandfrei eben und im Lot war, und zum Anderen durch die Isolierung, die wir immer wieder bearbeitet haben (siehe Kapitel 1D), eine Schicht Grobputz nicht ausreichend war, um alle Unebenheiten zu beseitigen. Deshalb wurde am 29.08.2012 nicht der Feinputz sondern eine zweite Schicht Grobputz aufgetragen. Am 04. und 05.09.2012 folgte dann der Feinputz und die Fensterfaschen.
Am Freitag (07.09.2012) bekam der Keller dann den ersten Anstrich, und am Samstag (08.09.2012) den zweiten. Die Vorgehensweise war dabei wie beim Streichen des DG und EG (siehe Kapitel 23).
Somit konnten wir dann am Nachmittag vermelden: Fassade fertig! Und damit auch die komplette Außenhülle unseres Hauses. Bilder folgen, sobald das Gerüst abgebaut wurde und der Blick ungetrübt und frei ist.
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