Donnerstag, 31. Januar 2013

3Q - Vom Rohfußboden zum (Fast-) Fertigfußboden

Innerhalb von 10 Tagen wurde unser Rohfußboden im Keller zum (Fast-) Fertigfußboden. Dies geschah:
  • 15.01.2013: Auslegen von 8cm Isolierung in zwei Schichten (einmal 5cm und einmal 3cm) auf den Rohfußboden bzw. die Bodenplatte. Das Puzzlespiel (Legen und Zuschneiden der Isolierung um alle Wasserleitungen und in alle Ecken) mussten wir nicht selbst machen. Trotz eisiger Minusgrade kam es uns bei allen weiteren Tätigkeiten nicht so kalt vor, da wir uns nicht mehr auf kaltem Beton, sondern auf der Isolierung bewegten.
  • 18.01.2013, nachmittags: Anbringen von Randdämmstreifen an allen Wänden. Hierbei befestigten wir ca. 125 Meter dieser Streifen.
  • 18.01.2013, abends: Auslegen und Zuschneiden des 3cm dicken Rolljets auf die Isolierung.
  • 19.01.2013: Auslegen der Fußbodenheizung und Festtackern der Rohre auf dem Rolljet.
  • 25.01.2013: Legen des Estrichs
Nach diesen 10 Tagen hatten wir also bis auf den Bodenbelag unseren Fußbodenaufbau. Jetzt das Ganze in Bildern:


Auslegen der Isolierung





Anbringen der Randdämmstreifen




Auslegen des Rolljets

Üben an geraden Flächen

Üben des Zuschneidens

Gerade kann jeder: Der Fortgeschrittenenstatus (1)


Gerade kann jeder: Der Fortgeschrittenenstatus (2)

Gerade kann jeder: Der Fortgeschrittenenstatus (3)

Gerade kann jeder: Der Fortgeschrittenenstatus (4)


Füllen der restlichen Lücken

Ausgelegter Rolljet im Turm

Ausgelegter Rolljet im Gang und Bad

Ausgelegter Rolljet in der Orangerie / Gästeküche

Ausgelegter Rolljet im Gästebad


Auslegen der Fußbodenheizung









Legen des Estrichs

Betreten verboten!

Betreten verboten!

Montag, 7. Januar 2013

3P - Putzorgie

Die Zeit zwischen den Jahren 2012 und 2013 stand ganz im Zeichen des Verputzens.

Wie in einem Vorkapitel schon erwähnt, waren einige Vorbereitungen zu treffen, die wir auch noch vor Weihnachten erledigt haben:

Anbringen von Eckkantleisten (silbrige Metallleiste) und Türrahmen in Putzstärke aus OSB-Platten (rechts und rechts im Hintergrund zu sehen)

Anbringen von Anputzleisten rund um alle Fenster und Türen und Abkleben

diverse Stützvorrichtungen an nicht sauber verlegten Leitungen und zu wenig tiefen Schlitzen

Verputzt werden sollte eine Wandfläche von 245 m² (Reinfläche, Fenster und Türen schon abgezogen). Das Verputzen selbst benötigt an (fast) jeder Wand drei Durchgänge:
  • 1: Auftragen von Grobputz
  • 2: Auftragen von Feinputz
  • 3: "Schweißen": Auftragen einer 2mm-dünnen Putzschicht und Zurreiben
Unser Hilfsmittel war während dieser Zeit eine Putzmaschine, die das Vermischen von Putz (-Pulver) mit Wasser übernahm:




Durchgang 1: Auftragen von Grobputz
Das Auftragen des Grobputzes ging an einem Tag (27.12.2012) von Statten, da - wie der Name schon sagt - nur grobe Arbeit verrichtet werden musste:

Aufspritzen von Putz auf die Wandfläche



Glattziehen des Putzes mit einer Zackenlatte, damit eine unebene Fläche entsteht (1)

Glattziehen des Putzes mit einer Zackenlatte, damit eine unebene Fläche entsteht (2)

Zwischenergebnis

Abreiben von groben Unebenheiten und Aufrauhen der Fläche (1)

Abreiben von groben Unebenheiten und Aufrauhen der Fläche (2)

Abreiben von groben Unebenheiten und Aufrauhen der Fläche (3)

Abreiben von groben Unebenheiten und Aufrauhen der Fläche (4)
 

Durchgang 2: Auftragen von Feinputz
Das Auftragen von Feinputz benötigte schon etwas mehr Zeit, da am Ende dieses Durchganges eine glatt verputzte Fläche stehen soll, die in allen Richtugen im Wasser steht. Am 28. Dezember wurde damit begonnen. Nachdem die Wände nach einer Nacht Antrockenzeit schon bereit für den nächsten Schritt sind, überschnitt sich Durchgang 2 und Durchgang 3 ab dem 29.12.2012 zeitlich, d.h. es wurde parallel an feingeputzen Wänden geschweißt, und an grobgeputzen Wänden der Feinputz aufgetragen..

Aufspritzen von Putz auf den Grobputz

Abziehen des Feinputzes mit einer glatten Latte

Entfernen von Unebenheiten (1)

Entfernen von Unebenheiten (2)

Entfernen von Unebenheiten (3)

Entfernen von Unebenheiten (4)

Entfernen von Unebenheiten (5)

Glattziehen der Flächen an den Fenstern und Türen sowie Freilegen der Anputzleisten so, dass nach Auftragen der Schweißschicht genau die Anputzleiste von Putz verdeckt ist (1)

Glattziehen der Flächen an den Fenstern und Türen sowie Freilegen der Anputzleisten so, dass nach Auftragen der Schweißschicht genau die Anputzleiste von Putz verdeckt ist (2)
 

Durchgang 3: Schweißen

Auftragen der 2mm starken Putzschicht (Schweißschicht) (1)

Auftragen der 2mm starken Putzschicht (Schweißschicht) (2)


Zureiben der Wandflächen mit angefeuchteten Schwämmen (1)

Zureiben der Wandflächen mit angefeuchteten Schwämmen (2)

Zureiben der Wandflächen mit angefeuchteten Schwämmen (3)

Zureiben der Wandflächen mit angefeuchteten Schwämmen (4)



Alltägliches Saubermachen
Nach jedem der Drei Durchgänge musste das entsprechende Zimmer von verspritztem und abgeriebenem Putz befreit werden:





Mit der Zeit türmte sich ein ordentlicher Schuttberg vor der Garage auf:




Am Ende jeden Tages stand eine Putzorgie der anderen Art, alles verwendete Werkzeug (Latten, Kellen, Schwämme, Schubkarren, Eimer..) musste intensiv gesäubert werden:





Das End-Ergebnis
Am  04.01.2013 war die Putzorgie beendet, auch Dank einer schnellen Reparatur der Putzmaschine, als diese Putz in stark schwankenden Konsistenzen produzierte:



Allen an der Putzorgie Beteiligten Personen sei gedankt, es war ein gewaltiger Kraftakt in feucht-kaltem Klima (der Putz begann zu trocknen, Fenster und Türen konnten wir aber nicht öffnen, da diese ja abgeklebt waren, und ohne Heizung herrschte eine Innentemperatur ca. 6 Grad). Dank der Hilfe vieler Hände können wir dieses End-Ergebnis präsentieren:





Sonntag, 6. Januar 2013

3O - Schlitze klopfen / flexxen

Oder: (Schwieger-) Papa Peter als inverser Weihnachtsmann



Ebenfalls zum vorweihnachtlichen Programm gehörte das Schlitze klopfen und Dosen für Steckdosen, Lichtschalter sowie Verteiler zu setzen. Diese Aufgabe Übernahm (Schwieger-) Papa Peter. Zunächst das Endergebnis:




Peter rückte also mit Flex und Bohrer an, und zog die Schlitze, in die er dann die orangen Leerrohre eingipste. Das Flexxen wirbelte natürlich unglaubliche Mengen an Ziegelstaub auf, der sich in (Bart-) Haare und Kleidung setzte, sodass Peter, nach verrichtetem Tagwerk, unser Haus als inverser Weihnachtsmann verließ. Es existiert hierzu leider kein Foto, aber man stelle sich einfach einen Weihnachtsmann mit rotem Bart und weißem Gesicht vor.

3N - WCs ummauern


Eine Vorweihnachtliche Aktion war noch, die WCs bzw. die Unterputzspülkästen mit ihren blauen Gestellen einzumauern. Dazu wurde links und rechts eine Mauer hochgezogen und ein Ziegelsturz aufgelegt. Die Ziegelsteine und Stürze mussten jedoch zuerst auf die richtige Größe geflexxt werden:



Das Ergebnis:








Sonntag, 23. Dezember 2012

3M - Putzvorbereitungen

Die beiden Wochen vom zweiten bis zum vierten Advent standen ganz im Zeichen der Vorbereitung der Verputztage für die Innen-Kellerwände, die am 28. und 29. Dezember sowie am 02. und 03. Januar stattfinden werden. Dazu gehörten:
  • Anbringen einer Grundlage für die Fensterbretter, dazu haben wir mit Isoliermörtel bis auf 25mm unterhalb des Fensters aufgefüllt
  • Anbringen von Anputzleisten rund um alle Fenster und Türen
  • Anbringen von Eckkantleisten an allen Ecken aller Räume
  • Anbringen von Türrahmen in Putzstärke
  • Abkleben der Fenster
Fotos werden folgen (müssen), da meine Kamera in irgend eine Umzugskiste verpackt wurde...

Samstag, 22. Dezember 2012

X9 - Auszug

Mit dem heutigen Samstag (22.12.2012) ist unser Auszug weitestgehend vollzogen. Wir nennen es Auszug, da wir aus der Wohnung zwar ausziehen, aber noch nicht in den Keller unseres Hauses. Wir werden für 2-3 Monate bei meinen Schwiegerleuten Melanies Ex-Kinderzimmer beziehen.

In der vergangenen Woche (ab dem 17.12.2012) hatte Melanie schon frei und sie war fleißig, und hat - wenn sie nicht auf der Baustelle war - Kisten gepackt. Nach dem Ende meiner Arbeitszeit stieß ich dann sofort zum Kistenpacken dazu. Meistens nicht ohne einen Abstecher in einen Baumarkt um noch weitere Kisten zu besorgen, da wir den Vorrat, den wir für alles bzw. den Rest in der Wohnung kalkuliert hatten, abends immer verbraucht hatten. Tamara war in dieser Woche eine große Hilfe, an drei Tagen ging sie uns (bzw. hauptsächlich Melanie) zur Hand.

So standen dann am Freitag 57 gepackte Kisten in der Wohnung (logistisch so verpackt, dass wir wichtige Dinge, die wir während der Zeit bei meinen Schwiegerleuten brauchen, im Zugriff hatten), Bad und Küche war geputzt (auch hier unterstützte Tamara kräftig).

Am Freitag um 18 Uhr holten Melanie und ich dann einen Transporter, der uns ab diesem Zeitpunkt Stunden zur Verfügung stand. Deshalb parkten wir ihn gleich im Hof um ihn mit den 57 Kisten zu beladen. Wer die Situation bei uns kennt, weiß, dass wir die Kisten erst eine halbe Etage nach unten in den Aufzug gestellt hatten (er bot Platz für 8 große oder 12 kleine Kartons), die wir dann nach unten fuhren, und ca. 50 Meter zum Transporter trugen.
Nach gut 3 Stunden hatten wir alle 57 Kisten im Transporter und - bis auf unsere Fahrräder - alles aus unserem Kellerabteil. Der Transporter stand die 3 Stunden im Hof, und die Zeit Freitags zwischen 18 und 21 Uhr scheint eine sehr rege Zeit zu sein, in der alle Welt vom Arbeiten oder Einkaufen heimkommt, oder nochmal schnell zum Einkaufen oder zum Abendlichen Ausgehen fortgeht. Entsprechend oft rief man uns mehr oder weniger unverschämte Kommentare zu, wohlgemerkt habe ich den Transporter in dieser Zeit kein einziges Mal bewegt, woraus man schließen kann, dass er nicht störte. Melanie konterte die Kommentare gekonnt, oder wir wünschten dem "Mauler" frohe Weihnachten und beachteten ihn nicht weiter.

Die Kisten wurden dann zwischen 21:30 und 22:30 ausgeladen und in Melanies Kinderzimmer verräumt. Tatkräftig zur Seite standen uns hier Monja und Udo, die mit Sackkarren die Kisten transportierten, während ich die Kisten aus dem Transporter hob und Melanie in ihrem Zimmer Tetris spielte.

Der Samstag war dann ein mittlerer Gewaltakt mit Arnold, Udo, Tamara, Monja und meinen Eltern. Es wurden Möbel abgeschlagen, in den Transporter verräumt, der an diesem Tag zu keinerlei bösen Kommentaren führte, obwohl er exakt an der gleichen Stelle stand. Dank des Arbeitseinsatzes aller schafften wir es, alle Möbel, Pflanzen und sonstige Gegenstände in drei Fuhren nach Graisbach zu verschaffen und dort zu verräumen.

Schließlich stellten wir am Samstag Abend um 17:30 den Transporter wieder zurück auf den Parkplatz der Autovermietung.