Dienstag, 3. September 2013

43 - EG/DG - Elektrik

An dem Tag, als der FC Bayern München gegen Gladbach die Fußballsaison 2013/14 eröffnete (Bayern-Fans wissen natürlich sofort, dass ich den 09.08.2013 meine), traf Matze für das Wochenende ein  (als erster Gast, der bei uns im Gästezimmer übernachtet hat) um die Elektrik im EG und DG zu verlegen. Hier offenbarte sich mal wieder ein Vorteil von Holz gegenüber Beton bzw. Ziegel: Um die Elektrik im KG zu verlegen, arbeiteten 4 Mann 4 Tage, für die Elektrik im EG, DG und im Spitzboden 3 Mann 2 Tage. Es war auch recht einfach:

Mit einem Schlangenbohrer Löcher an die Stellen bohren, wo einmal Kabel liegen sollten (1)

Mit einem Schlangenbohrer Löcher an die Stellen bohren, wo einmal Kabel liegen sollten (2)

Mit einem Schlangenbohrer Löcher an die Stellen bohren, wo einmal Kabel liegen sollten (3)

Kabel durch die Löcher fädeln

Von der großen Rolle abzwicken

Und Befestigen.

Die Rollen mit den Kabeln

verlegte Kabel (1)

verlegte Kabel (2)

Verlegen des Kabels für unseren Turm-Kronleuchter

Hier sitzt später einmal die Unterverteilung

Kabel über der Unterverteilung


Löcher im Balken mit Kabeln über der Unterverteilung

Montag, 2. September 2013

2G - Die Solar-Anakonda

Bei unserem Heiz-Kompaktgerät waren auch zwei Solarplatten mit dabei, die wir Ende Juli aufs Dach montierten und Anfang August an die Heizung anschlossen und in Betrieb nahmen. Nachdem die Südseite des Hausdaches mit Photovoltaik-Platten belegt ist, blieb nur die Garage als Platz für die Solar-Kollektoren, und nachdem Melanie und ich Abendduscher sind, entschieden wir uns, die Kollektoren auf der Westseite des Garagendaches anzubringen.

Warum nennt sich dieses Kapitel nun "Solar-Anakonda"? Die Leitung, die wir zwischen den Kollektoren und der Heizungsanlage verlegen mussten, ist mit einer schwarzen Isolierung umgeben und schlängelt sich durch die Installationsebene unseres Hauses bzw. Garage, und so gab Melanie der Leitung den Namen "Solar-Anakonda".

Die Bildergeschichte:

Die Solarkollektoren auf dem West-Garagendach in der Abendsonne. In ihnen können durchaus Temperaturen von deutlich über 100 Grad entstehen. Nachdem die Leitungen mit spezieller Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt sind und nicht mit Wasser, betreiben wir also keine Dampfturbine. Durch spezielle Dachziegel wird die Leitung ins Innere der Garage geführt.

In der Garage beginnt die Solar-Anakonda,

... schlängelt sich am Balken entlang, ...

... wechselt die Seite und kriecht durch ein Loch ins Treppenhaus, ...

... in ihm von oben nach unten und in die Speis zum Wäscheschacht ...

... im Wäscheschacht verschwindet sie nach unten in den Technikraum, ...
... wo sie in ein Kupferrohr mündet.

Hier zu sehen das Ausdehnungsgefäß (weißer Ballon) welches an der Pumpengruppe hängt, die die Wärmeträgerflüssigkeit bewegt. Das natürlich nur dann, wenn die Temperatur im Kollektor höher ist als die Temperatur im (Brauch-) Wasserspeicher der Heizungsanlage.


3Y - Die Eingangstüre


Seit Anfang August haben wir auch eine vom Garagenkeller und dem Baustellenstaub separierbare Kellerwohnung, es sitzt jetzt auch die Türe zum Garagenkeller. Die Türe war 3cm zu hoch, deshalb musste sie nachgearbeitet werden. Im Bild ist das die Türe ganz hinten:




3X - Randleisten

oder: Das Werkzeug machts!

Nach einigem hin und her haben wir uns dazu entschieden, die Randleisten unsichtbar zu befestigen, also kein Nageln und kein Schrauben, und Kleben wollten wir sie auch nicht, die sauberste und eleganteste Lösung erschien uns, die Randleisten mit Wandhalterungen zu befestigen.

Am Tag unseres Einzugs haben wir die Randleisten in unserem Schlaroffenland (Wortschöpfung aus Schlafzimmer und Büro) angebracht. Die Tage danach machten wir allerdings einen zweiten Durchgang, da wir mit schlechtem Werkzeug agiert haben: Wir hatten uns eine (nicht ganz billige) Säge und eine Schablone (Holzklotz mit Schlitzen im 45°-Winkel zur Führung der Säge) gekauft, mit der wir bei  Innen- und Außenecken die Gehrung sägen wollten. Keine der gesägten Ecken ergab aber ein schönes Bild, und jede Ecke sah anders aus. Daraus schlossen wir, dass es am Werkzeug liegen muss, und wir besorgten uns eine richtige Gehrungssäge.

Die Geschichte in Bildern:


Bohrlöcher für die Halterungen anzeichnen


Löcher bohren

Wandhalterungen anschrauben

Leiste zuschneiden mit der "richtigen" Gehrungssäge

Leiste in die Wandhalterungen drücken

Fertig (1)

Fertig (2)

Unser Turm wartete wieder mit allerlei Spezialitäten auf...

... die aber kein unüberwindbares Hindernis darstellten.

Sonntag, 1. September 2013

XD - LTE

Wir sind online!!!

Der Weg dorthin war allerdings etwas steinig:
Nachdem an unserer Adresse über die Telefonleitung nur ein 6000-DSL liegt, welches auch öfter abreißt, da wir ganz am Ende von Graisbach liegen, haben wir uns auf die Suche nach einer Alternative gemacht, und sind auf LTE gestoßen.

Melanie ging dann auf Erkundigungstour in den Vodafone- und Telekomshop. Als erstes wählte sie den Vodafone-Shop, da wir wussten, dass auf der Raffinerie in Rain, die wir von unserem Haus aus sehen, ein Vodafone-Mast aufgebaut ist, und wir dachten, dass wir deshalb bei Vodafone das bessere Angebot bekommen. Melanie erhielt allerdings nur dürftige Informationen auf einem Notizzettel, es gibt wohl kein Info-Material zu LTE in Vodafone-Shops. Die Angaben auf dem Notizzettel waren diese: Es ist maximal eine Geschwindigkeit von 21,6 MBit/s möglich, allerdings müssten wir eine Außenantenne installieren und diese dann mit einem Empfangsgerät im Haus verbinden.

Im Telekom-Shop gab es handfeste Flyer und einen (scheinbar - Geschichte geht noch ein bisschen weiter) kompetenten Mitarbeiter, der uns versicherte, 50Bit/s wären möglich, und das auch ohne Außenantenne, und zu ein wenig günstigeren Preisen als bei Vodafone. Somit war die Entscheidung gefallen.

Am 03.08.2013 begaben wir uns also in den Telekom-Shop, trafen den gleichen Mitarbeiter wieder, und haben bei ihm einen LTE-Anschluss beantragt. Während dessen fragte er zwei Mal, ob bereits ein Telefonanschluss besteht, was wir verneinten, da es sich ja um einen Neubau handele. Letztendlich hieß es, am 09.08.2013 soll alles funktionieren, bis dahin würden wir auch die Hardware erhalten.
QEE? Richtig, bis zum 16.08.2013 war keine Hardware da, und auch kein Anruf der Telekom. An diesem Tag waren wir sowieso unterwegs, und statteten dem Telekom-Shop einen weiteren Besuch ab. Der Mitarbeiter, bei dem wir den Antrag stellten, war nicht im Shop, der Kollege verriet uns aber, dass der Auftrag nicht ausgeführt werden konnte, da bei einem Neuanschluss ein Techniker-Besuch notwendig ist - gut dass der erste Mitarbeiter gleich zwei Mal gefragt hat, ob es schon einen Telefonanschluss gibt... Jedenfalls vereinbarten wir einen Technikertermin am 27.08.2013 zwischen 16 und 18 Uhr. Am 24.08. traf die Hardware ein (LTE-Verbindung konnten wir noch nicht herstellen) und am 27.08.2013 um 18:35 Uhr auch tatsächlich der Techniker. Um 18:40 Uhr waren wir dann online und festnetztelefonisch erreichbar. Die Festnetznummer ist einfach zu merken, lauter 90er-Ziffernfolgen, und wir erreichen abhängig vom Standort des LTE-Empfängers Downstream-Geschwindigkeiten von 15 (im Keller) bis 25 (im holzigen Turmzimmer im DG) MBit/s und Upstream-Geschwindigkeiten von 4 MBit/s - was für ländliche Gegenden ja ganz ordentlich ist.


Somit wird der Blog in den nächsten Tagen gehörig aktualisiert werden. Dadurch dass wir ja bereits im Keller wohnten, Internet aber nur bei den Schwiegerleuten oben war, war nach Arbeitsende auf der Baustelle und einer Dusche oder einem Bad keine Motivation mehr da, nochmal raufzugehen und zu bloggen.

Donnerstag, 18. Juli 2013

XC - WIR SIND DRIN!!!

Seit der Nacht von Freitag, den 12. auf Samstag, den 13.07.2013 schlafen wir im Haus!!! Besonders wohltuend war am Freitag auch das erste Bad in der eigenen Badewanne, sowie das morgendliche Hinaustreten in kühle, sonnige Morgenluft!

Gute Nacht!

3W - Türen

Mittlerweile haben wir auch überall im Keller Türen: