Samstag, 12. Juli 2014

4AL - Die Küche


Nachdem wir am 24.01.2012 die Küche beauftragt hatten, war es nach zweieinhalb Jahren tatsächlich soweit, und die Küche konnte am 09.07. und 10.07.2014 geliefert werden. Man vergleiche die Bilder mit den Entwürfen:







Was uns hierbei fasziniert hat, war, wie pfleglich die Schreiner mit der restlichen Hauseinrichtung umgegangen sind: Sie haben vorher Vlies ausgelegt, und die frisch verlegten Böden abgeklebt und unter jedem Werkzeug lag entweder ein Karton oder ebenfalls ein Stück Vlies. Noch ein paar Zwischenstands-Bilder:






Als wir dann am Abend des 10.07.2014 dann in unserer Küche standen, kam so das Gefühl auf: Und dann gehen wir wieder heim (aus dem Möbelgeschäft)...

4AK - Boden in Küche, Ess- und Wohnzimmer


Als es um die Entscheidung ging, welche Flächen wir zuerst streichen, priorisierten wir nach „schwebenden Terminen“: Der Einbau der Innentreppe, der Küche und des Ofens stand an. Somit strichen wir zuerst das Treppenhaus, und danach unseren Lebensmittelpunkt. Als diese Flächen gestrichen waren, fliesten wir die Stelle, auf der der Ofen einmal stehen sollte, und Melanie begann mit dem Boden legen, damit Küche und Ofen eingebaut werden können.

Es begann mit dem Auslegen der blauen Dampfbremse und der Trittschalldämmung:

Dampfbremse - rechts im Bild erkennt man die geflieste Fläche für den Ofen

Trittschalltämmung (Quarzsand) ausrollen ...

... und einpassen




Um die geflieste Stelle mussten wir vor dem Bodenlegen noch L-Profile setzen, um hier später eine Übergangsleiste zwischen Fliesen und Boden anbringen zu können:

Löcher für die Befestigungsschrauben bohren - mit erhöhtem Puls, da ja im Estrich Fußbodenheizungsschläuche verlaufen

L-Profil ansetzen...

... und festschrauben



Danach ging es ans Legen des Bodens. Wie auch schon im KG, verlegen wir im EG und DG Vinyl-Boden. Im DG wählten wir den gleichen Farbton wie im KG (Ahorn rustico), im EG stimmten wir den Farbton des Bodens auf die Küche ab. Herausgekommen ist: Eiche coffee – obwohl wir beide keinen Kaffee trinken….


Der Boden ist so flexibel, dass man ihn sehr gut alleine verlegen kann.




So sah das Ganze dann am Tag vor der Küchen-Lieferung aus:



4AJ - Innentreppe


Zwischen dem Streichen kam auch noch unsere Innentreppe. Wir haben das Buchenholz in dem Farbton des Bodens im EG und der Türen ölen lassen. So sieht das Ganze jetzt aus:







Die Treppe ist nun bereits seit vier Wochen eingebaut, trotzdem müssen wir uns an die Laufwege beim Stockwerkwechsel noch gewöhnen. Anfänglich wählten wir sogar noch den Umweg durch den Garagenkeller und die Garage, um vom KG ins EG bzw. vom EG ins KG zu gelangen, dies hat sich aber sehr schnell gegeben. Allerdings machen wir das Ansteuern der richtigen Seite der Treppe immer noch falsch: Vor Einbau der Treppe war die Bautreppe im linken Teil des Treppenhauses montiert, wenn man vom EG ins DG wollte, ging man rechts erst einmal an der Treppe vorbei, um dann die Bautreppe zu erklimmen, beim umgekehrten Weg stieg man auf der linken Seite hinab. Nach Einbau der Treppe passiert es beim Aufsteigen immer wieder, dass man zuerst rechts ansteuert, wo es keine Treppe gibt bzw. wo es nach unten geht, und beim Absteigen steuern wir im DG öfter auf der linken Seite das Geländer an.

4AI - Streichen


Nachdem die Spachtler ihr Werk beendet hatten, war als nächstes das Streichen dran. Wir streichen alles komplett in weiß, die „Buntheit“ bringen wir über Möbel, Vorhänge und Bilder in die Zimmer.

Am Pfingstwochenende (Freitag bis Sonntag, 06.06. bis 08.06.) bereitete ich die Wände und Decken auf die Malerarbeiten vor, indem ich sie absaugte:












Die Arbeit hat sich gelohnt, unseren Industriestaubsauger musste ich währenddessen zwei Mal ausleeren.


Am Pfingstmontag (09.06.2014) begannen dann die Malerarbeiten, den letzten Pinselstrich setzten wir vorerst am 05.07.2014. Vorerst deshalb, weil wir die Bäder erst streichen können, wenn gefliest worden ist. Trotz der vielen Helfer waren wir einen kompletten Monat beschäftigt, denn die 900 m² Wand- und Deckenfläche musste drei Mal behandelt werden: Zuerst musst grundiert und danach zwei Mal gestrichen werden. Damit ergibt sich eine zu behandelnde Fläche von 0,25 WM-tauglichen Fußballfeldern. Dazu kommen natürlich wieder jede Menge Ecken, Kanten, Fenster, usw.

Zunächst wurde am Pfingstmontag mit dem Abkleben der Fenster begonnen. „Nur“ die Fenster und ein paar Specials wie das Garagentor mussten abgeklebt werden, da Farbspritzer auf dem Estrich nicht kritisch sind:






Das Grundieren hat komplett mein Papa übernommen. An drei Tagen grundierte er EG, DG und die Garage. Ausgerüstet mit Kompressor (die Grundierung eignete sich zum aufsprühen), Atemschutzmaske, Schutzbrille und Handschuhen sprühte er insgesamt 60 Liter Grundierung auf. Von dieser Aktion gibt es keine Bilder, weil die Aerosole der Grundierung alles verklebten, was ihnen in die Quere kam, eben auch die Bildaufnahmegeräte.

Neben mir und Melanie fanden sich immer wieder fleißige Helfer, die zum weiß werden der Zimmer beitrugen. Natürlich war auch mein Papa wieder am Start, aber auch meine Mama, sowie meine Schwester Silke und ihr Tobi strichen fleißig. In der Endphase begann Melanie bereits mit dem Boden legen, da unsere Küche Anfang Juli eingebaut wird, und dort bis dahin der Boden verlegt sein muss.

Nachdem Streichen jetzt nicht sooo eine besondere Tätigkeit ist, nur drei Bilder:

Ecken

Wände


Decken



Zum Abschluss ein kleines Rätsel: Welcher Raum hat am meisten Zeit benötigt? Klar, der Turm, oder? Wie bei allen Anderen Tätigkeiten? Dieses Mal nicht. Dieses Mal war die Garage am aufwändigsten. Ein kleiner Vergleich zwischen Turm und Garage:

Turm vs, Garage: Kleine Flächen
Sowohl im Turm als auch in der Garage gab es Flächen, die mit der großen Rolle nicht erreicht werden konnten. Im Turm war es das kleine Achteck im Turmdach, in der Garage war es die Fläche rund um das Garagentor und um die Aufhängungen und die Steuereinheit herum:









Turm vs. Garage: Ecken und Kanten
Der Turm bot einen großen Variantenreichtum an Ecken und Kanten: Den acht Flächen im Turmdach, den Wänden und der Dachschräge entlang. In der Garage gab es hier nur in den Ecken und um die Dachflächen herum, dafür waren sie lang.











Turm vs. Garage: Große Flächen, Decken
Große Flächen gab es im Turm  recht wenig durch die vielen Fenster, die Garage bot hier schon sehr viel mehr, ebenso große Deckenflächen.

Turm vs. Garage: Sonstiges
Außer einem Lüftungsauslass und zwei Stromverteilerdosen gab es im Turm recht wenig Herausforderungen.
Die Garage stellte aufgrund ihrer generellen Höhe, ihres Holzbalkens in der Mitte und dem Kellerabgang sehr viel Höhere Ansprüche an den Maler.



… und so sieht man nach einem Tag Decken streichen aus: