Freitag, 17. August 2012

X2 - Leergutreichtümer

Veilleicht noch ein kleines Indiz, dass es bei uns in letzter Zeit etwas turbulent zuging:


Seit Anfang Juni haben wir immer, wenn auf der Baustelle die Getränke knapp wurden, nach der Arbeit Nachschub besorgt und auf die Baustelle gefahren; das Leergut hatten wir nie dabei. Am 25.07.2012 haben wir dann mal unsere Leergutreichtümer abgegeben; unsere beiden Autos waren im Kofferraum, auf der Rückbank und auch auf dem Beifahrersitz üppig gefüllt.
Das Bild am Supermarkt stelle man sich so vor: Melanie beginnt, den Leergut-Automaten mit den einzelnen Flaschen und Dosen zu füttern, reserviert ihn sozusagen für uns, in der Zeit fahre ich mit einem Einkaufswagen zwischen unseren Autos und dem Automaten hin und her, und transportiere die Kästen zum Automaten. Mit der letzten Ladung war ich zu langsam, Melanie war mit ihrer Fütterung schneller fertig, und nach einer Minute "Untätigkeit" spuckte der Automat den Leergutbon aus (deshalb wurden es am Ende zwei).
Nach einer (rekordverdächtigen) knappen Viertelstunde war es dann soweit, der Automat war satt. Das Gesicht der Kassiererin war absolut sehenswert, als die Kasse -103,79€ anzeigte...


X1 - Eine Kranfahrt die ist lustig ...

...
eine Kranfahrt die ist schön,
denn da kann man Wald und Wiesen
von ganz oben oben sehn!


Am 16.07.2012 wurde der Kran abgebaut, und so begaben wir uns am 15.07.2012 auf Abschiedstour. Wir machten es uns auf Styroporwürfeln in einer Blechtonne bequem, und ließen uns durch die Lüfte fahren:









Von oben hatten wir zum Einen einen wunderbaren Ausblick auf unser Haus v. a. auf das (noch nicht ganz fertige) Dach:







Zum Anderen hatten wir einen herrlichen Blick ins Umland:

Blick nach Süd-Ost

Blick nach Süd-West

Blick aufs Unterdorf
Blick auf den "Kuber-Hof", den Hof meiner Schwiegerleute


Blick auf die Burg

Blick auf die Linde, deren Ast bei einem Unwetter abgerissen wurde (siehe bald folgendes Kapitel zum Dach)


Blick auf Schloss Leitheim


Sonnenuntergang im Westen




Dienstag, 14. August 2012

X0 - Drei Haken

Die letzten vier Tage waren psychologisch besonders wertvoll: Drei sich z. T. über eine längere Zeit hinziehende Dinge wurden abgehakt:
  • Die Keller-Isolierung
  • Das Dach mit PV-Anlage
  • Die Fassade (Putz und Farbe)
Ausführliche Berichte mit Bildern folgen in den entsprechenden Kapiteln in den kommenden Tagen!

Montag, 23. Juli 2012

0D - nur noch eine Küche

Dieses Kapitel ist die Fortsetzung des Kapitels 08 - Die Küche. In ihm haben wir erzählt, dass wir zwei Küchen gekauft haben. Deshalb galt es nun, eine Küche (des großen Möbelgeschäfts) gegen Zahlung einer Abstandssumme i. H. v. 25% des Kaufpreises der Küche wieder loszuwerden.

Dieses Vorhaben gestalteten wir zweistufig: Wir baten um einen weiteren Termin, auf dem wir die Küche kräftig verkleinerten, damit auch die 25% Abstandssumme kleiner wurde. Der Glaubwürdigkeit wegen führten wir an, dass wir von unserer Bank den angestrebten Finanzierungsrahmen nicht erhalten haben, und deshalb zu Einsaprungen gezwungen werden. Zwei Wochen später dann folgte die zweite Stufe, die Stornierung der Küche (aufgrund von erfolglosen Einsparversuchen).

Damit gibt es nur noch eine Küche, und eben die Abstandssumme, die wir in dem Möbelgeschäft beim Kauf von anderen Gegenständen innerhalb von drei Jahren (anteilig) zur Anrechnung bringen dürfen.

Montag, 2. Juli 2012

22 - Das Holzhaus wird aufgestellt

In der KW26 war es dann soweit, dass unser Holzhaus auf dem Keller aufgestellt wurde. Während der Tage habe ich eine "Überwachungskamera" auf dem Balkon meiner Schwiegereltern aufgestellt, von der die Bilder dieses Kapitels stammen. Irgendwann, wenn mal wieder ein bisschen Zeit ist, werde ich das Videomaterial zu einem Zeitraffer-Film verarbeiten.

Am Montag hat die "Überwachungskamera" noch nicht viel Bewegung gefilmt, es wurden die Schwellen verlegt, auf denen die Wände des Erdgeschosses am nächsten Tag aufgestellt werden sollten. Außerdem wurden Höhen ausgeglichen, da unsere Kellerdecke eine Höhendifferenz von 26mm zwischen der höchsten und der niedrigsten Stelle aufgewiesen hat. D.h. damit die Schwellen absolut eben waren, wurden entsprechende Unterlegkeile unter die Schwellen geschoben, und der Spalt, der sich dadurch auftat, durften wir als Nebenbeschäftigung in den kommenden Tagen mit Quellmörtel unterfüttern (mein Papa taufte ihn um auf Quälmörtel, da es wirklich eine Qual war, den Mörtel unter die Schwellen zu bekommen).



Am Dienstag kam dann Bewegung auf die Baustelle, es fuhren zwei LKW mit Holzwänden vor die in den kommenden Stunden aufgestellt wurden:




Dienstag, 09:00 Uhr

Dienstag, 10:00 Uhr

Dienstag, 11:00 Uhr

Dienstag, 12:00 Uhr

Dienstag, 13:00 Uhr

Dienstag, 15:00 Uhr

Dienstag, 16:00 Uhr


Am Mittwoch gleiches Spiel: Zwei LKWs mit Wänden, die entladen wurden:

Mittwoch, 09:00 Uhr

Mittwoch, 10:00 Uhr

Mittwoch, 11:00 Uhr



Mittwoch, 12:00 Uhr

Mittwoch, 14:00 Uhr

Mittwoch, 15:00 Uhr



Mittwoch, 16:00 Uhr

Mittwoch, 17:00 Uhr

Mittwoch, 18:00 Uhr


Am Donnerstag kam dann nur noch ein LKW mit dem Material für das restliche Dach und das Dach des Turmes. Letzteres wurde vorort auf der Baustelle gezimmert, deshalb gibt es nur noch vom Vormittag Bilder mit Bewegung, das Zusammenbauen des Turmes fand nicht im Beobachtungswinkel der "Überwachungskamera" statt.

Donnerstag, 08:00 Uhr

Donnerstag, 09:00 Uhr

Donnerstag, 10:00 Uhr

Donnerstag, 11:00 Uhr

Donnerstag, 12:00 Uhr

Zusammenzimmern des Turmdaches (13:00 bis 16:00 Uhr)



Richtfest am Donnerstag um 17:00 Uhr: Der Richtspruch.

Richtfest am Donnerstag um 17:00 Uhr: Der Richtbaum.

Am Freitag wurden dann noch einige Kleinigkeiten erledigt, die alle inwändig stattfanden, sodass es von diesem Tag keine interessanten Bilder der "Überwachungskamera" gibt.


Während der Tage, in denen das Haus aufgestellt wurde, gab es für uns Bauhelfer (Melanie, mein Papa und ich) einiges zu tun:

Hilfe beim Entladen

Hilfe beim Entladen

Entfernen der Riemen, an denen die Wände am Kran befestigt wurden

Befestigen der Wände an den Schwellen auf der Beton-Kellerdecke

Befestigung von Wänden auf der Holzdecke (Decke des Erdgeschosses)

Befestigen von Wänden auf den Schwellen der Holzdecke (Erdgeschoss)

Unterfüttern der Schwellen auf der Beton-Kellerdecke mit Quell- bzw. Quälmörtel (1)

Unterfüttern der Schwellen auf der Beton-Kellerdecke mit Quell- bzw. Quälmörtel (2)



Befestigen der Wände am Dach

Ausschäumen von Ritzen






Das Aufstellen des Holzhauses war natürlich die Attraktion des Dorfes, demnach hatten wir während der Zeit ziemlich viele Zaungäste:






Es ist nun also alles bereit für einen Rundgang durch unser Haus, an alle Interessierte ergeht herzliche Einladung!!!