Sonntag, 18. November 2012

3F - Podeste

Anfang November wollten wir im Technikraum für unsere Heizungsanlage ein Podest betonieren, und ein weiteres für die Waschmaschine und den Trockner. Erwin, den wir um Unterstützung baten, hatte für das Waschmaschinen/Trockner-Podest eine tolle Idee: Wenn wir es nicht nur wenige Zentimeter über die Bodenkante machen, sondern gleich auf Hüfthöhe mauern, ist das Befüllen und Ausräumen von Waschmaschine und Trockner in bequemer Haltung möglich, und man muss nicht vor den Maschinen herumknien.

So starteten wir mit dem gemauerten Podest:



Dann folgte die Schalung für den Beton-Sockel für die Heizungsanlage:




Was dann folgte, war Arbeitsteilung: Peter (mein Schwiegerpapa) mischte draußen Beton, füllte ihn in eine Robbern (fränkisch für Schubkarre) und fuhr diese über die Zugbrücke in die Garage. Von dort füllten Melanie und ich den Beton in Eimer und trugen ihn in den Technikraum hinunter. Etwa eine gute Tonne Material wanderte so in den Keller. Erwin beschäftigte sich währenddessen mit der Schalung am Podest für Waschmaschine und Trockner sowie dem Verteilen des Betons, den Melanie und ich in den Keller schleppten:










Am Abend dieses Tages wussten wir, was wir getan haben...

X6 - Aussicht

Am Nachmittag und Abend des 02.11.2012, als wir dabei waren, das Turmdach mit OSB-Platten auszukleiden, zeigten sich die Alpen. Bei solch einem Anblick wird uns bewusst, wofür wir arbeiten: man stelle sich vor, man sitzt in einem fertig eingerichteten Haus im Turmzimmer und es bietet sich dieser Ausblick:









3E - Turm-OSB

Am Freitag, den 02.11.2012 haben wir unser Turmdach mit OSB verkleidet. melanies Onkel Otto als gelernter Schreiner stand uns hier tatkräftig zur Seite und auch Georg war fleißig mit dabei. So wanderte Spezial-Teil um Spezial-Teil an die Decke:






Für das letzte Teil, die "Turm-Spitze" konstruierte Georg ein Achteck, welches Otto dann zusägte:




Und hier noch ein Blick in die Sägestube, in der die Teile zugesägt wurden:





3D - Elektrik (Bus)

Wir haben uns entschieden, die Hauselektrik über ein EIB/KNX-System zu steuern. Grob gesagt, treten an die Stelle von Schaltern (Lichtschalter, Rolloschalter) sog. Taster. Was bei einem Druck auf einen solchen Taster geschieht (Licht ein/aus, Rollo auf/ab) ist bzw. wird programmiert. Diese Programmierung ist flexibel, d.h. man kann die Tasterbelegung jederzeit ändern.

Dazu ist eine sog. Busleitung notwendig, die alle Taster und den/die Stromverteiler miteinander verbindet. Im EG und DG haben wir diese Leitung (bzw. die Leerrohre in die die Leitung dann eingezogen wird) verlegt:

Fräsen von Löchern für das Leerrohr

Bohren von Löchern für das Leerrohr (1)

Bohren von Löchern für das Leerrohr (2)

Fräsen von größeren Löchern für Hauptleitungen

Einziehen des Leerrohres

3C - Rama dama Mama


Während eines zweitätigen Aufenthalts meiner Eltern an Allerheiligen bei uns hat sich meine Frau Mama einen Besen geschnappt, und unser Haus nahezu auf Hochglanz poliert. Dabei hat sie alleine durch das Kehren 6 Müllsäcke Staub, Papierschnipsel etc. aus dem Haus geschafft.


3B - Ab- und Zuwasser

Beim Verlegen von Ab- und Zuwasser offenbarte sich das erste Mal beim Innenausbau ein richtig deutlicher Unterschied zwischen dem gemauerten Keller und dem Holzhaus. Im Keller mussten wir das Verlegen der Leitungen vorbereiten (Schlitze klopfen), während wir im Holzhaus nahezu sofort - lediglich ein paar Löcher mussten gebohrt bzw. gefräst werden - loslegen konnten:





Dann hieß es zunächst, Abwasserleitungen zu verlegen. Dazu mussten graue HT-Rohre von jeder Stelle, an der Abwasser entsteht zu einem Abfluss in der Bodenplatte im Keller geführt werden:

HT-Rohre (evtl.) auf richtige Länge zusägen und ...

... entgraten.

Rohrende mit Gleitmittel einschmieren, und ...

... Rohre ...

... zusammenschieben.

Für jedes WC gibt es sehr praktische Unterputz-Wandhalterungen, die schon einen Spülkasten integriert haben, und Anschlüsse für Zu- und Abwasser sowie Halterungen für das WC selbst haben. Diese müssen für jedes WC aufgestellt werden, egal ob Holzhaus oder nicht:




Bei Waschbecken mag der gemauerte Keller leicht im Vorteil sein, weil Waschbecken direkt an der Wand verschraubt werden können, aber auch für Waschbecken gibt es Unterputz-Halterungen wir für die WCs:



Dann mussten (sowohl im Keller als auch im Holzhaus) die Halterungen für die Armaturen an Waschbecken und Badewannen montiert werden:



Zu guter Letzt hieß es dann alle Anschlüsse vom Technikraum im Keller aus mit Kalt- und Warm-Wasser zu versorgen und zu isolieren. Knapp 150 Meter Rohr mit entsprechender Isolierung waren dafür notwendig.

Samstag, 17. November 2012

3A - Installationsebene senkrechte Außenwände

An allen Außenwänden ist eine sog. Installationsebene notwendig. Fertig sieht das Ganze so aus:




Es handelt sich dabei um 8cm dicke Holzbalken, die im Abstand von 60 cm horizontal an den Außenwänden sowie um die Fenster angebracht werden. Für die Fensterbalken gelten Millimetermaße, die der Balken überstehen muss.
Dabei ist unbedingt zu beachten, dass der Isolationskern hinter der OSB-Platte nicht verletzt wird, d.h. die Balken dürfen nur an den Stellen auf die Wand geschraubt werden, an denen sich hinter der OSB-Platte ein Holzbalken befindet. Dank unserer Mithilfe im Werk beim Zusammenbauen der Wände wussten wir genau, wie wir diese Stellen finden können, da wir ja ihr Innenleben kannten.

Innerhalb dieser Ebene werden dann Strom-, Ab- und Zuwasser- sowie Lüftungsleitungen verlegt. Danach wird auch die Installationsebene mit Hanf gedämmt, und auf die Holzbalken wird Gipskarton geschraubt.
Anmerkung: An den Innenwänden ist eine Installationsebene nicht notwendig. Die Innenwände wurden "halboffen" aufgestellt, d.h. von einer Seite können die Leitungen in die Wand gelegt werden.
In folgendem Bild stößt eine Innenwand (von links) an eine Außenwand:



Die ersten Holzbalken haben wir mit Stephi und Matze am 30.09.2012 ausgemessen, zugeschnitten und angeschraubt:




Nach diesen Lehrstunden mit Stephi und Matze hat sich in den folgenden Wochen folgende Verfahrensweise etabliert: Ich habe ausgemessen und zugesägt, und mit unterschiedlichster Hilfe die zugesägten Balken an angeschraubt.
Die Gesamtmenge an benötigten Hölzern haben wir in 4 Chargen geteilt:
  • Fensterrahmen im EG
  • Restliche EG-Balken
  • Fensterrahmen im DG
  • Restliche Balken im DG
Der mathematisch geschulte Kopf setzt sich natürlich zum Ziel, möglichst wenig Verschnitt zu produzieren. Dazu habe ich zuerst alle benötigten Balken einer Charge ausgemessen und danach habe ich die Stücke so auf die fünf Meter langen Balken verteilt, dass nahezu kein Verschnitt entstand:

Messen
Anzeichen auf den Balken (1)
Anzeichnen auf den Balken (2)
Messliste

optimierte Balken-Liste

Zusägen der Balken

Die folgenden beiden Bilder geben einen Eindruck der Menge an Balken einer Charge.




Montagehilfe: