Sonntag, 6. Januar 2013

3O - Schlitze klopfen / flexxen

Oder: (Schwieger-) Papa Peter als inverser Weihnachtsmann



Ebenfalls zum vorweihnachtlichen Programm gehörte das Schlitze klopfen und Dosen für Steckdosen, Lichtschalter sowie Verteiler zu setzen. Diese Aufgabe Übernahm (Schwieger-) Papa Peter. Zunächst das Endergebnis:




Peter rückte also mit Flex und Bohrer an, und zog die Schlitze, in die er dann die orangen Leerrohre eingipste. Das Flexxen wirbelte natürlich unglaubliche Mengen an Ziegelstaub auf, der sich in (Bart-) Haare und Kleidung setzte, sodass Peter, nach verrichtetem Tagwerk, unser Haus als inverser Weihnachtsmann verließ. Es existiert hierzu leider kein Foto, aber man stelle sich einfach einen Weihnachtsmann mit rotem Bart und weißem Gesicht vor.

3N - WCs ummauern


Eine Vorweihnachtliche Aktion war noch, die WCs bzw. die Unterputzspülkästen mit ihren blauen Gestellen einzumauern. Dazu wurde links und rechts eine Mauer hochgezogen und ein Ziegelsturz aufgelegt. Die Ziegelsteine und Stürze mussten jedoch zuerst auf die richtige Größe geflexxt werden:



Das Ergebnis:








Sonntag, 23. Dezember 2012

3M - Putzvorbereitungen

Die beiden Wochen vom zweiten bis zum vierten Advent standen ganz im Zeichen der Vorbereitung der Verputztage für die Innen-Kellerwände, die am 28. und 29. Dezember sowie am 02. und 03. Januar stattfinden werden. Dazu gehörten:
  • Anbringen einer Grundlage für die Fensterbretter, dazu haben wir mit Isoliermörtel bis auf 25mm unterhalb des Fensters aufgefüllt
  • Anbringen von Anputzleisten rund um alle Fenster und Türen
  • Anbringen von Eckkantleisten an allen Ecken aller Räume
  • Anbringen von Türrahmen in Putzstärke
  • Abkleben der Fenster
Fotos werden folgen (müssen), da meine Kamera in irgend eine Umzugskiste verpackt wurde...

Samstag, 22. Dezember 2012

X9 - Auszug

Mit dem heutigen Samstag (22.12.2012) ist unser Auszug weitestgehend vollzogen. Wir nennen es Auszug, da wir aus der Wohnung zwar ausziehen, aber noch nicht in den Keller unseres Hauses. Wir werden für 2-3 Monate bei meinen Schwiegerleuten Melanies Ex-Kinderzimmer beziehen.

In der vergangenen Woche (ab dem 17.12.2012) hatte Melanie schon frei und sie war fleißig, und hat - wenn sie nicht auf der Baustelle war - Kisten gepackt. Nach dem Ende meiner Arbeitszeit stieß ich dann sofort zum Kistenpacken dazu. Meistens nicht ohne einen Abstecher in einen Baumarkt um noch weitere Kisten zu besorgen, da wir den Vorrat, den wir für alles bzw. den Rest in der Wohnung kalkuliert hatten, abends immer verbraucht hatten. Tamara war in dieser Woche eine große Hilfe, an drei Tagen ging sie uns (bzw. hauptsächlich Melanie) zur Hand.

So standen dann am Freitag 57 gepackte Kisten in der Wohnung (logistisch so verpackt, dass wir wichtige Dinge, die wir während der Zeit bei meinen Schwiegerleuten brauchen, im Zugriff hatten), Bad und Küche war geputzt (auch hier unterstützte Tamara kräftig).

Am Freitag um 18 Uhr holten Melanie und ich dann einen Transporter, der uns ab diesem Zeitpunkt Stunden zur Verfügung stand. Deshalb parkten wir ihn gleich im Hof um ihn mit den 57 Kisten zu beladen. Wer die Situation bei uns kennt, weiß, dass wir die Kisten erst eine halbe Etage nach unten in den Aufzug gestellt hatten (er bot Platz für 8 große oder 12 kleine Kartons), die wir dann nach unten fuhren, und ca. 50 Meter zum Transporter trugen.
Nach gut 3 Stunden hatten wir alle 57 Kisten im Transporter und - bis auf unsere Fahrräder - alles aus unserem Kellerabteil. Der Transporter stand die 3 Stunden im Hof, und die Zeit Freitags zwischen 18 und 21 Uhr scheint eine sehr rege Zeit zu sein, in der alle Welt vom Arbeiten oder Einkaufen heimkommt, oder nochmal schnell zum Einkaufen oder zum Abendlichen Ausgehen fortgeht. Entsprechend oft rief man uns mehr oder weniger unverschämte Kommentare zu, wohlgemerkt habe ich den Transporter in dieser Zeit kein einziges Mal bewegt, woraus man schließen kann, dass er nicht störte. Melanie konterte die Kommentare gekonnt, oder wir wünschten dem "Mauler" frohe Weihnachten und beachteten ihn nicht weiter.

Die Kisten wurden dann zwischen 21:30 und 22:30 ausgeladen und in Melanies Kinderzimmer verräumt. Tatkräftig zur Seite standen uns hier Monja und Udo, die mit Sackkarren die Kisten transportierten, während ich die Kisten aus dem Transporter hob und Melanie in ihrem Zimmer Tetris spielte.

Der Samstag war dann ein mittlerer Gewaltakt mit Arnold, Udo, Tamara, Monja und meinen Eltern. Es wurden Möbel abgeschlagen, in den Transporter verräumt, der an diesem Tag zu keinerlei bösen Kommentaren führte, obwohl er exakt an der gleichen Stelle stand. Dank des Arbeitseinsatzes aller schafften wir es, alle Möbel, Pflanzen und sonstige Gegenstände in drei Fuhren nach Graisbach zu verschaffen und dort zu verräumen.

Schließlich stellten wir am Samstag Abend um 17:30 den Transporter wieder zurück auf den Parkplatz der Autovermietung.

Freitag, 30. November 2012

3L - Schlitze ausmauern

Das erste Adventswochenende haben wir dazu genutzt, die Spalten und Schlitze, die durch Zu- und Abwasserleitungen etc. entstanden sind, zuzumauern, nachdem alle notwendigen Leitungen und Rohre verlegt sind.

Zunächst galt es, Konstruktionen zur Abstützung der ausgemauerten Schlitze zu bauen:

Beispiel für einen solchen Schlitz
Stützkonstruktion auf der Rückseite

Nach Abschluss der Konstruktionsarbeiten begann Erwin fleißig zu mauern. Dabei war er so schnell, dass Melanie uns ich mit unseren Zuarbeiten (Ziegel auf die richtige Größe zurecht klopfen bzw. Mörtel anrühren) kaum nachkamen:

Erwin beim Mauern (1)
Erwin beim Mauern (2)
Melanie beim Ziegel zurecht klopfen
Melanies "Stückwerk"
Jochen beim Mörtel anrühren (Wasserschöpfen aus der Regentonne; Der Wasseranschluss ist ja noch nicht hergestellt und die Zuleitung von dem schwiegerelterlichen Bauernhof wurde aufgrund der frostigen Temperaturen gekappt)
Jochen beim Mörtel anrühren (Wasser zugeben)
Jochen beim Mörtel anrühren (Mauerbinder ins Wasser einrühren)
Jochen beim Mörtel anrühren (Mörtel zugeben)
Jochen beim Mörtel anrühren (Verrühren)

3K - Fliesen des Heizungspodests

Nachdem das Heizungspodest betoniert, die Schalung abgebaut und der Beton getrocknet war, war die Zeit gekommen, Fliesen für den Technikraum auszusuchen. An einem Abend streunten wir durch zwei Baumärkte und fanden sehr schnell Fliesen, die uns gefielen: Feinsteinzeug in weiß mit einer leichten, gelblich-braunen Marmorierung. So luden wir Fliesen für 18 Quadratmeter zunächst auf einen Einkaufswagen und dann in mein Auto. Nach der Zuladung einer knappen halben Tonne war die Straßenlage exzellent.

Am Freitag, den 23.11.2012 begannen wir mit Erwin, die Fliesen zu verlegen:


Es folgte das Verfugen (nach dem der Fliesenkleber getrocknet war):



Ein wenig später folgte das "Schwemmen":








Dann noch sauber machen, und fertig war das Heizungspodest: