Mittwoch, 2. April 2014

4AE - Finalisierung der Küche


Nachdem unsere Küche ausgemessen wurde, konnte sie endgültig bestellt werden. Nach wie vor freuen wir uns sehr auf die Küche, nicht nur weil es eine absolute Traumküche ist, sondern weil wir beim Kochen aktuell jedes Mal merken, dass es doch recht beengt ist, und wir uns auf „Kochen in Freiheit“ freuen.

Zunächst das erste Bild (Blickwinkel vom Esszimmer bzw. vom Turm aus):




Die Oberfläche der (Auszieh-) Schränke ist weiß Hochglanz. Das braune Band, welches durch die Küche läuft und das braun der Oberschränke ist Holz hinter Glas.

Ganz links in der Nische stehen Backofen, Mikrowelle und Kühlschrank (mit 0-Grad-Frischezone, LED-Beleuchtung und Softclose). So verschwinden sie und stehen nicht mitten im Raum.

Der Rest der Küche ist wie folgt aufgebaut (beginnend rechts der Balkontür):
Im ersten Ausziehschrank befindet sich eine Brotschneidemaschine. Unten im Sockel wird die saugende Kehrschaufel sein, die an unseren zentralen Staubsauger angeschlossen wird. So kann man Krümel etc. hierhin kehren, und per Fussdruck die Kehrschaufel einschalten.
Daneben befindet sich das Kochfeld, ein recht großes Induktionskochfeld. Darüber haben wir eine „Kopffrei-Dunstabzugshaube“. Diese bläst nicht ins Freie (wäre bei unserem Energiestandard nicht erlaubt), sondern durch einen Aktivkohlefilter wieder in den Raum. Das charmante an dem Aktivkohlefilter ist, dass man ihn einfach in der Geschirrspülmaschine reinigen kann.
Rechts des Kochfeldes ist eine Eckspüle und darunter ein Eckschrank.
Nach der Kurve unter dem Fenster befindet sich die Geschirrspülmaschine. Die Arbeitsplatte wird in das Fenster reichen, d.h. an dieser Stelle ist kein Fensterbrett notwendig.
Dann folgt die zweite Kurve mit einem zweiten Eckschrank.
Nach der Kurve kommt noch ein Schrank, die Arbeitsplatte läuft aber noch weiter und mit ein paar Hockern ergibt sich hier ein Frühstücksplatz oder der Platz zum Einnehmen von Instant-Mahlzeiten wie Kaiserschmarrn, Pfannkuchen, o.ä.
Vom Esszimmer aus gesehen sind drei Schränke nach der zweiten Ecke, die Arbeitsplatte ist von der Ecke bis zum Frühstücksplatz also doppelt so breit wie in der restlichen Küche. In diesen Schränken werden einmal Geschirr, Besteck und Gläser ihren Platz finden, und sind so vom Esszimmer aus im direkten Zugriff.

Ein Diskussionspunkt nach dem Ausmessen war die Gestaltung der Rückwand v.a. hinter dem Herd. Es ergab sich eine wunderbare Alternative zu Fliesen, die immer irgendwie kalt wirken. Außerdem müsste man wieder Fliesen finden, die zur Küche passen und durch das Verlegen im Vorfeld läuft man Gefahr, dass die Fliesen nicht zu 100% passen. Die Alternative sind sog. Nischenverkleidungen, die aus demselben Material wie die Arbeitsplatte sind und der Rückwand entlang auf einer Höhe von 25cm herumlaufen. Hinter dem Kockfeld befindet sich zusätzlich eine Glasplatte, welche die gesamte Rückwandfläche zwischen Arbeitsplatte und Beginn der Kopffrei-Dunstabzugshaube abdeckt.

Abschließend noch zwei andere Perspektiven der Küche:



Mittwoch, 19. März 2014

4AD - Maßnahmen


An den Tagen vom 17.03. bis 19.03.2014 hatten wir jede Menge Maßnahmen: Es wurde gemessen.

Am Montag, den 17.03.2014 war jemand da, um unsere Türen im EG und DG auszumessen und den Türanschlag (rechts oder links) festzuhalten.
Am Dienstag, den 18.03.2014 war jemand da, um unsere Küche auszumessen. Er lobte unsere Präzisionsarbeit beim setzen der Steckdosen.
Am Mittwoch, den 19.03.2014 war jemand da, um die Fensterbänke für das EG und für das DG auszumessen.

… vermessen …

Dienstag, 18. März 2014

4AC - Sauna marsch!



Als wir am Donnerstag, den 13.03.2014 wieder aus unseren Erholungstagen zurückkamen, schalteten wir das Aufheizprogramm für den Estrich ein. Die 21 Tage „Kalttrockenzeit“ waren abgelaufen. Das Programm läuft vollkommen automatisch und beginnt bei 25 Grad. Wenn diese Temperatur erreicht wird, hält die Heizung einen Tag lang diese Temperatur. Dann wird um 5 Grad erhöht und wieder einen Tag lang gehalten. Dies geht solange, bis 50 Grad erreicht werden. Diese Spitzentemperatur wird drei Tage gehalten. Danach geht es wieder in 5-Grad-Schritten bis auf 25 Grad zurück.

Als wir am Sonntag (16.03.2014) zum Lüften durchs Haus gingen, merkten wir, dass es im EG deutlich wärmer war als im DG. Ein Blick auf die Durchflussanzeigen in den Verteilerkästen gab unserem Gefühl Recht, im DG war der Durchfluss auf absolut 0, im EG lag er bei 1 Liter/Minute je Heizkreis. Nachdem auch das komplette Zudrehen der Verteiler im EG und im DG an der Situation nichts änderte, kamen wir etwas ins Grübeln. Die Heizungsanlage wurde gespült, d.h. sie kann nicht verstopft sein. Ein Leck können wir auch nicht haben, da der Druck nicht abfällt. So probierten wir es zunächst mit mehr Druck, als wir dann alle Heizkreise zugedreht hatten bis auf einen im DG, floss ein wenig Wasser durch diesen Heizkreis. In der Bedienungsanleitung der Heizungsanlage fand ich unter „Fachmann“ einige Parameter, einer davon lautete Pumpendrehzahl Heizen. Diesen stellten wir von 60 % auf 90 %, und schon floss es im DG, auch dann, wenn wir alle Heizkreise und Verteiler wieder öffneten.

Da das Heizprogramm an diesem Tag bereits mit 35 Grad heizte, und der Estrich ja behutsam aufgeheizt werden sollte, schalteten wir das Heizprogramm ab und starteten es am nächsten Morgen neu. Seit dem fühlen wir uns von Tag zu Tag mehr an den abendlichen Saunabesuch im Bayerischen Wald erinnert, und mindestens zwei Mal täglich heißt es Stoßlüften.

Die Wetterlage kommt uns beim Heizen noch sehr entgegen, bei den aktuellen Temperaturen arbeitet die Wärmepumpe natürlich sehr effizient. Wenn man da an letztes Jahr zurück denkt, war es um die Zeit 40 Grad kälter.

XM - Weg!


In der KW11 hatten Melanie und ich Urlaub, und wir machten das erste Mal seit zwei Jahren keinen Bauurlaub. Wir waren vier Nächte im Bayerischen Wald und haben unsere maroden Knochen etwas massieren lassen und beim Wandern, Schwimmen und Saunieren entspannt. Erst als wir am ersten Abend in der Sauna lagen, merkten wir, wie sehr wir das gebraucht haben.

4AB - Sofa



Am 28.02.2014 begaben wir uns auf die Suche nach einem Sofa für das Wohnzimmer EG, welches wir in den Turm stellen wollten. Es sollte so geformt sein, dass es den Turm-Erker gut ausfüllt und Turm und Sofa gut harmonieren.
So konfrontierten wir unseren Berater gleich einmal mit der Wunschvorstellung, ein Sofa zu basteln, welches die 45-Grad-Winkel unseres Turmes nachbildet. Es hätte eine Möglichkeit gegeben, das wäre eine Home-Kino-Reiche gewesen, mit Sessel – Armlehne (in 45-Grad) – Sessel – Armlehne – Sesel – usw. Allerdings wäre so ein Lümmeln nicht richtig möglich, weil ja lauter Armlehnen im Sofa sind. Also verabschiedeten wir uns von dem 45-Grad-Gedanken und ließen den Berater seinen Job tun und uns von Sofa zu Sofa führen. Ein Sofa hat uns ganz gut gefallen, es hatte eine „Kuschel-Muschel“ als Ecke. Das Sofa hatte ein Baukastensystem, d.h. man konnte das Sofa relativ frei zusammensetzen. Auf einer Magnettafel konnte man sich mit allen möglichen Bausteinen austoben. Nachdem sich der Ladenschluss näherte, und wir die genauen Diagonalmaße unseres Turmes nicht hatten, verabredeten wir uns auf den nächsten Freitag (07.03.2014). Bis dahin zeichnete ich in dem Maßstab der Magnettafel unseren Turm und mit dieser Zeichnung kamen wir an diesem Tag wieder. Und, siehe da, wir konnten das Sofa so gestalten, dass es zwei Kuschel-Muscheln hat:



Als es dann um die Farbe ging, war Melanies und meine Grundhaltung: kein rot, weil wir beide eine rote Couch mit in die Ehe gebracht haben, und wir für einen Farbwechsel waren. Allerdings waren alle anderen Farben keine wirkliche Alternative, und keine passte zu unserem Boden (wir hatten eine Bodenprobe dabei) und so wurde es wieder eine rote Couch…
Nachdem auch im Geschäft die Couch in rot stand, anbei ein Foto der Couch mit einer Kuschel-Muschel: