Donnerstag, 3. Juli 2014

4AH - Spachteln



Die Spachtelarbeiten begannen am 05.05.2014. In den folgenden zwei Wochen waren immer zwischen zwei und vier Arbeiter auf der Baustelle und spachtelten was das Zeug hielt. Nach dem ersten Tag waren sie einmal an jeder Schraube und an jeder Fuge.
Bemerkenswert war wirklich der Boden: Nahezu keine Spachtelmasse war hier zu sehen.

Dass die Spachtler super Arbeit geleistet haben, und dass die Entscheidung richtig war, dies machen zu lassen, sollen nun noch ein paar Bilder zeigen.


erste Lage in Küche, Ess- und Wohnzimmer
 
erste Lage im Kinderzimmer Nord

erste Lage im Turmdach

erste Lage im Turm

erste Lage im Kinderzimmer Süd
 
erste Lage im Bad (EG)

erste Lage im Bad (DG)

erste Lage in der Garage










fertiges Kinderzimmer Süd mit allen Innen- und Außenecken

(fast) fertiges Turmdach

fertiges Turmzimmer

fertige Garage

fertige Garage

4AG - Spachtelvorbereitungen

Jedes Mal, wenn wir bisher an das Spachteln gedacht haben, reifte die Entscheidung, das Spachteln machen zu lassen, mehr und mehr. Letztendlich ist sie auch gefallen. An dieser Stelle ein paar Fakten, um die Entscheidung nachvollziehbar zu machen:
  • Grundsätzlich handelt es sich beim Spachteln um die letzte Schicht, die nur noch gestrichen wird und immer sichtbar ist. Deshalb sollte sie einwandfrei sein und keine Stellen haben, die man ständig sieht und sich über die Unebenheit ärgert
  • Wir haben 900 Quadratmeter Wand- und Deckenfläche
  • Die Gipskartonplatten haben wir mit ca. 15.000 Schrauben befestigt. Jede Einzelne dieser Schraube muss drei Mal Verspachtel und geschliffen werden
  • Die Fugen zwischen den Platten müssen auch drei Mal verspachtelt werden, und zwischen die Lagen Spachtelmasse muss Gewebe (ein Glasfaserstreifen) eingespachtelt werden
  • Man stelle sich die unendlich vielen Ecken und Kanten im DG (Turm, Gauben) vor
  • Auch über Kopf an den Decken müssen Spachtelarbeiten vorgenommen werden
  • Stellenweise hatten wir ordentliche Spalten zwischen den Gipskartonplatten
  • Die Spachtelmasse muss wohl dosiert werden, wird zuviel aufgetragen, muss viel geschliffen werden, wird zu wenig aufgetragen, drohen Risse
  • Es muss fein und sorgfältig geschiffen werden: Wird mit dem Schleifgerät nicht absolut parallel zur Wand bzw. Decke geschliffen, entstehen Unebenheiten, wird zuviel geschliffen, kommen die Glasfaserstreifen an die Oberfläche
  • Beim Schleifen entsteht Staub und Dreck
  • Eine Schätzung des Spachtelmeisters war, dass zwei Mann zwei Wochen beschäftigt sein werden

Vor allem das letzte Argument wog schwer: Wenn zwei Profis zwei Wochen brauchen, wie lange brauchen ungeübte, wenn sie noch ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen müssen? Und wie sieht das Ganze dann aus? Mit Sicherheit nicht so, wie wenn es ein Profi macht.


Das Einzige, was wir hier tun wollten, war „unsichtbare“ Zuarbeit: Wir bereiteten die Fugen der Gipskartonplatten soweit vor, dass direkt gespachtelt werden konnte und wir verkabelten die Elektrik (mit Matze) so, dass keine Kabel aus Dosen heraushingen und stopften die Dosen mit Papier aus, damit die Spachtler auf die Dosen keine Rücksicht nehmen mussten.

4AF - Fensterbänke



Rechtzeitig vor Beginn der Spachtelarbeiten kamen unsere Fensterbänke.  Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir Fensterbänke aus Granit oder Holz haben wollen.  Mit Holzfensterbänken hätte man wieder ein bisschen was vom Holzhaus gesehen, allerdings ist Holz anfällig gegen Licht und Feuchtigkeit, und gerade wenn Blumen auf den Fensterbrettern stehen, bilden sich dann Flecken, weil die Fensterbretter nicht gelichmäßig nachdunkeln oder werden feucht wenn man beim Gießen kleckert. So sehen sie aus:



2K - Stützmauer, Treppe zur Einliegerwohnung und Steingarten


Nachdem bereits zwei Jahre unser Aushub auf dem Grundstück unseres Nachbarn im Norden lag, fanden wir, dass es langsam an der Zeit war, das Grundstück im Norden der Garage endgültig zu gestalten, das Loch dort aufzufüllen und die (Stütz-) Mauer, die wir beim Ausheben unserer Baugrube (planmäßig) zerstört haben, wiederherzustellen.

Für die Mauer gab es mehrere Varianten zu diskutieren: Die erste war, die Mauer in ihrem ursprünglichen  Zustand wieder aufzubauen, d. h. beton zu gießen. Das hieße, in unser Loch hinunter Schalungen aufstellen und den Beton irgendwie nach hinten in die Nord-Ost-Ecke des Grundstücks bringen. Die zweite war, die Mauer mit Betonsteinen zu Mauern, was aber einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet hätte. Nach Rücksprache mit unserem Nachbarn entschieden wir uns für die dritte Variante, eine Natursteinmauer. Erstens sieht sie viel besser aus als eine Betonmauer und da zweitens die Steine nur aufeinander gelegt werden müssen, war auch der Zeitaufwand sehr gering, und schließlich haben wir ja drittens schon eine ähnliche Mauer in der Süd-Ost-Ecke unseres Grundstücks wo wir einmal unsere Terrasse haben werden, sodass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

Am Samstag, den 10.05.2014 kümmerten wir uns zunächst um das Loch. Die Natursteinmauer wollten wir nicht im Loch unten beginnen (da sieht man sie ja nicht) sondern erst ab der „Sichtkante“ die Steine legen, d. h. wir mussten geeignet auffüllen. Um auch gleichzeitig ein stabiles Fundament für die Natursteinmauer zu bekommen, haben wir zunächst Schachtringe mit einem Meter Durchmesser der Grundstücksgrenze entlang gesetzt. Die Schachtringe und die Zwischenräume füllten wir mit Leerkies auf. Im Zuge dessen schlossen wir auch noch die hintere Garagen-Dachrinne bzw. ihr Fallrohr an die Zisterne an. Am Abend ergab sich dieses Bild:



Hier sind auf der Höhe von Melanie die eingebauten Schachtringe zu erkennen




Am darauffolgenden Montag (12.05.2014) konnte Melanie spontan Urlaub nehmen, und so konnte die Natursteinmauer wachsen. Die Mauer konnten wir so platzieren, dass wir nun im Norden der Garage einen 70 Zentimeter breiten Gang haben, der breit genug wäre, um bspw. Mülltonnen hinter das Haus zu schieben. Am Abend sah es dann im Norden der Garage so aus und das Projekt „Rückzug aus Nachbars Garten“ war abgeschlossen:














Auch am Dienstag (13.05.2014) klappte es bei Melanie mit spontanem Urlaub, sodass der angelieferte Humus verteilt werden konnte. Dies ging sehr zügig, sodass noch Zeit für die Treppe zwischen Garageneinfahrt und Eingangstür zur Einliegerwohnung war. Von den Natursteinen gibt es auch Riegel in Tritthöhe, und nach einer Begutachtung entschied Melanie, dass die Treppe mit diesen Steinen gemacht werden sollte. Mit Steinen von unserem Grundstück wurde die Treppe noch eingefasst und der anschließende Steingarten begonnen. Am Abend ergab sich dieses Bild:

Die Treppe vom Fenster über der Eingangstüre zur Einliegerwohnung aus gesehen

Der sich nach links anschließende Steingarten (muss noch von den Pflanzenteilen und der Erde gesäubert werden)

Es hat sich ein sehr schönes Plateau ergeben, welches wir planen mit Fliederbüschen einzufassen und so zu einem angenehmen Rückzugsort zu machen



In den kommenden Tagen wurde die Natursteinmauer im Norden gleich mit Blumentöpfen geschmückt:




Donnerstag, 26. Juni 2014

2J - Humuslieferung



Wir haben uns vorgenommen, unser Außengelände dieses Jahr noch in Form zu bringen, damit es sich über den Winter setzen kann und wir im nächsten Frühjahr mit dem Bepflanzen loslegen können.

Für die Geländegestaltung benötigten wir Humus, und unser Baggerfahrer aus dem Dorf schüttete uns fleißig welchen aufs Grundstück. Er wollte eine neue Halle bauen und bevor er den Aushub auf die Deponie fuhr, kam er (kostenfrei) zu uns. Insgesamt kamen 20 Vierachser Humus.

So sah es zwischenzeitlich (nach 6 Vierachsern) aus: