Sonntag, 18. November 2012

3B - Ab- und Zuwasser

Beim Verlegen von Ab- und Zuwasser offenbarte sich das erste Mal beim Innenausbau ein richtig deutlicher Unterschied zwischen dem gemauerten Keller und dem Holzhaus. Im Keller mussten wir das Verlegen der Leitungen vorbereiten (Schlitze klopfen), während wir im Holzhaus nahezu sofort - lediglich ein paar Löcher mussten gebohrt bzw. gefräst werden - loslegen konnten:





Dann hieß es zunächst, Abwasserleitungen zu verlegen. Dazu mussten graue HT-Rohre von jeder Stelle, an der Abwasser entsteht zu einem Abfluss in der Bodenplatte im Keller geführt werden:

HT-Rohre (evtl.) auf richtige Länge zusägen und ...

... entgraten.

Rohrende mit Gleitmittel einschmieren, und ...

... Rohre ...

... zusammenschieben.

Für jedes WC gibt es sehr praktische Unterputz-Wandhalterungen, die schon einen Spülkasten integriert haben, und Anschlüsse für Zu- und Abwasser sowie Halterungen für das WC selbst haben. Diese müssen für jedes WC aufgestellt werden, egal ob Holzhaus oder nicht:




Bei Waschbecken mag der gemauerte Keller leicht im Vorteil sein, weil Waschbecken direkt an der Wand verschraubt werden können, aber auch für Waschbecken gibt es Unterputz-Halterungen wir für die WCs:



Dann mussten (sowohl im Keller als auch im Holzhaus) die Halterungen für die Armaturen an Waschbecken und Badewannen montiert werden:



Zu guter Letzt hieß es dann alle Anschlüsse vom Technikraum im Keller aus mit Kalt- und Warm-Wasser zu versorgen und zu isolieren. Knapp 150 Meter Rohr mit entsprechender Isolierung waren dafür notwendig.

Kommentare:

  1. und was ist, wenn ich so einen Unterputz-Spülkasten mal warten muss?

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  2. Dann nimmt man die Abdeckung ab (also die, in der auch die Betätigungstasten für die Klospülung sind) und hat dann Zugriff auf das Innenleben des Spülkastens

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